HALL OF FAME

Unser Comiczeichner-Olymp

Hier eine Auflistung und Würdigung all jener Zeichner, die uns entscheidend geprägt haben.

Wilhelm Busch (Deutschland)

Er gilt als einer der Väter des Comic. Sein berühmtes Bilderbuch "Max und Moritz" diente uns als Inspirationsquelle dafür, wie man mit ausdrucksstarken Bildern, Geschichten erzählt.

Nippon Animation (Japan)

Dieses japanische Animationsstudio produzierte in den 1970er Jahren die Kinderserien "Biene Maja", "Wickie", "Heidi", "Perrine" und "Niklaas". Serien, die unser
visuelles Empfinden nachhaltig prägten. Aufgrund des sehr großen zeichnerischen Aufwands, der mit der Produktion von Animationsserien einhergeht, sind die
Figuren sehr schlicht, auf die allernotwendigsten Linien reduziert. Und genau das macht die Ästhetik dieser Serien aus.

Ub Iwerks (USA)

Einer der Pioniere des Trickfilms und ersten Mitarbeiter von Walt Disney. Produzierte fast im Alleingang den Zeichentrick-Klassiker "Crazy Plane". Wunderbarer "Funny"-Zeichenstil, sehr ausdrucksstarke Posen.

Carl Barks (USA)

Walt Disney erfand zwar Entenhausen, aber Barks hauchte der Stadt erst Leben ein. Toller Geschichtenerzähler, wunderbarer Funny-Stil mit den klassischen runden Linien. Hat Massen an Comiczeichner beeinflusst.

Manfred Schmidt (Deutschland)

Berühmt für die Abenteuer seiner Detektiv-Figur "Nick Knatterton". Sein Stil ist eine Klasse für sich. Unglaublich gut konstruierte Bildkompositionen. Jede Zeichnung im Bezug auf Lesbarkeit, phänomenal gut umgesetzt. Meisterlich eingesetzte Kombination aus geraden und gebogenen Linien. Genialer Wortwitz. Schmidts Strich gehört der Kategorie "Ligne claire" an. Wir kombinieren: dieser Mann war ein Genie!

Hergé (Belgien)

Zeichner von "Tim und Struppi". Berühmt für sein Storytelling im Stile des Meisterregisseurs Alfred Hitchcock. Bekanntester Vertreter des "Ligne claire"-Strichs (alle Linien weisen die gleiche Strichstärke auf).

Uderzo (Italien/Frankreich)

Zeichner von "Asterix". Sein Stil lässt sich beschreiben als eine Mischung aus Funny und Karikatur. Die Hände der Figuren haben zB. 5 Finger, anstatt der im Funny-Stil üblichen 4. Die Zeichnungen sind sehr detailliert. Unserer Meinung nach, der Michelangelo unter den Comiczeichnern.

Goscinny (Frankreich)

Ursprünglich Comiczeichner, erlangte jedoch erst als genialer Texter von "Lucky Luke" und "Asterix" Unsterblichkeit. Im Bezug auf Wortwitz reicht ihm niemand so schnell das Wasser.

F.Ibanez (Spanien)

Der Erfinder des genial bekloppten Agentenduos "Clever&Smart". Dynamischer Strich; lebendige, extrem komische Zeichnungen; ein Meister der Soundeffekte.

Morris (Belgien)

Er bildet eine Ausnahme in unserer "Hall of Fame" - er ist der einzige, dessen Zeichenstil in punkto Exaktheit aus der Reihe tanzt. Aber wir drücken noch ein Auge zu, denn das Design seiner Figuren ist einfach exzellent, mit Fokus auf starke Silhouetten.

Bob Browne (Papua Neuguinea)

Dieser, ursprünglich aus England stammende Zeichner, ist in unseren Breitengraden unbekannt. Er zeichnete Comichefte der Reihe "Grass Roots". Sein Stil ist ein Paradebeispiel für den "Funny"-Stil.

Mort Drucker (USA)

Einer der legendären Zeichner des legendären MAD-Magazine. Seine Spezialität waren Film-Persiflagen. Sein Stil: eine Mischung aus Karikatur und Realismus  - nicht der Stil, auf den wir uns hier bei der COMICFACTORY spezialisiert haben, aber dennoch sehr prägend, da er uns vor Augen führte, was mit einem Zeichenstift alles möglich ist.

Gerhard Haderer (Österreich)

Neben Sokol und Manfred Deix, einer der erfolgreichsten österreichischen Cartoonisten. Mit seinen Beiträgen für den STERN, erlangte er große Bekanntheit im gesamten deutschsprachigen Raum. Seine genialen Zeichnungen im SPORT-Magazin der 1990er Jahre, hinterließen bei uns sichtbare Spuren. Chapeau, Hades!